23. September 2009

Rescue-USB-Stick für intelligente Kameras

Neuer USB-Stick von VRmagic ermöglicht komfortable Entwicklung und einfache, kostengünstige Wartung von OEM-Anwendungen


Mannheim. Nach Einführung seiner Produktreihe programmier­barer, intelligenter Kameras stellt der deutsche Kameraher­steller VRmagic jetzt den Rescue-USB-Stick vor, mit dem Ent­wickler bei Bedarf das kameraeigene Linux-Betriebssystem schnell und einfach wieder in den Auslieferungszustand  versetzen können. Dazu muss lediglich der USB-Stick in den USB-Host-Anschluss der Kamera gesteckt und die Kamera neu gebootet werden. Auch Updates der Anwendungs-Software sind mit dem USB-Stick in wenigen Minuten möglich. Entwickler kön­nen mit einem einfachen Skript einen eigenen Update-Stick erstellen, der die aktuelle Softwareversion auf einer Kamera installiert. So ist die Wartung von Applikationen an verschie­denen Einsatzorten einfach, sicher und kostengünstig.

  

„Neue Produkte zu entwickeln ist eine Herausforderung – sie über viele Jahre an ihren weltweiten Einsatzorten kosten­günstig, schnell und sicher zu warten aber genauso“ weiß Oliver Menken, Vertriebsleiter bei VRmagic. „Viele OEM Kunden nutzen die intelligenten Kameras als Plattform für eigene Produkte. Mit dem Rescue-USB-Stick  möchten wir es sowohl unseren direkten Kunden als auch den Kunden der Endprodukte – von Vision Sensoren, Code-Lesern bis hin zu Automaten jeglicher Art – so einfach wie möglich machen.“

 

Der Rescue-USB-Stick ist künftig zusammen mit Netzteil und Adapterkabel für S-Video- und serielle Schnittstelle im Lieferumfang des Zubehör-Pakets der intelligenten Kameras enthalten. Das SDK mit vorkonfigurierter Toolchain steht kostenlos zur Verfügung.

 

Mit Standard-Debian-Linux-Betriebssystem, und vollem Zugriff auf den  ARM-9/DSP-Prozessor von Texas Instruments bieten die intelligenten Kameras von VRmagic Entwicklern eine komfortable Plattform, um eigene Applikationen zu program­mieren. Algorithmen können mit Standard-Umgebungen wie Visual Studio oder Code Composer Studio entwickelt und über Cross-Compiler auf die Kamera übertragen werden. Host­-System und Kamera verfügen über die gleiche API. Bauform und Ausstattung der Kameras passt VRmagic an die Anforderungen von Kunden an – von Ein-Platinen-Versionen bis zu individuellen Bauformen mit abgesetztem Sensor. Unter­stützte Schnitt­stellen sind Ethernet, USB 2.0 Host, RS232 und General Purpose I/O, Analog-Video Ausgang sowie optional CAN-Bus und PROFIBUS.