24. June 2009

Intelligente Kamera mit kleinem, abgesetzten Sensor

Für anspruchsvolle Applikationen mit sehr kleinem oder verwinkeltem Bauraum bietet VRmagic eine intelligente Kamera mit abgesetztem, frei positionierbaren CMOS-Sensor an.


 Die Sensorplatine ist  nur 28x19 mm groß und über ein bis zu 50 cm langes Flex-Foil-Kabel mit LVDS-Über­tragung mit der zentralen Verar­bei­t­ungs­einheit der Kamera verbunden. Ausgestattet mit einem 600 MHz DSP mit 4.800 MIPs und einem 300 MHz ARM9-Prozessor, hat die intelligente Kamera ein eigenes Debian Linux Betriebssystem und kann Bildverarbeitungsaufgaben autark lösen. Entwickler können eigene Algorithmen vom PC problemlos über Cross-Compiler auf die Kamera übertragen, da Hostsystem und Kamera über die gleiche API verfügen. Optional wird ein FPGA-Baustein in die Kamera integriert, der die Vorverarbeitung der Bilddaten übernimmt. Die Komponenten verfügen über 128 MB RAM und 512 MB Flash – beides kann erweitert werden. Ein stabiles und schnelles Filesystem (UBIFS) sorgt für hohe Datensicherheit. Unterstützte Schnittstellen sind Ethernet, USB 2.0 Host und General Purpose I/O sowie optional CAN-Bus und PROFIBUS.

 

Der 1/3 Zoll-CMOS-Sensor mit Global Shutter liefert 69 Bilder pro Sekunde bei einer Auflösung von 752x480 Pixeln und  80 Bilder pro Sekunde bei 640x480 Pixeln. Damit eignet sich die Kamera für die Aufnahme von Standbildern genauso wie von schnellen Bewegungs­abläufen. Das Modell ist in Monochrom und in Farbe, als reine Platinenversion (VRmDC-12 eOEM) oder mit Standard M12 Objektiven  (VRmDC-12 eCOB) erhält­lich. Die Maße der zentralen Verarbei­tungs­einheit betragen 42x38x33 mm.