04. November 2011

DVI- und HDMI-Ausgang für intelligente OEM-Kameras

Linux-basierte, programmierbare Kameras von VRmagic jetzt auch mit Miniatur-Steckverbindern erhältlich


Mannheim. Für seine Linux-basierten, intelligenten Kameras bietet der deutsche Kamerahersteller VRmagic jetzt ein Backend mit PicobladeTM Miniatur-Steckverbindern für die Schnittstellen Ethernet, USB 2.0 Host, RS232 und General Purpose I/O und Analog-Video Ausgang. Zusätzlich kann eine Platine mit DVI- oder HDMI-Ausgang an die Kameras angeschlossen werden. Das externe Board wird über ein Flexible-Printed-Circuit-Kabel (FPC) mit der Kamera verbunden. Bildaufnahme und -darstellung über DVI oder HDMI sind bis 60 Hz synchronisiert möglich.

 

Alle intelligenten Kameras von VRmagic verfügen mit dem DaVinciTM Prozessor von Texas Instruments über einen 300 MHz ARM9-Prozessor, auf dem das Linux-Betriebssystem läuft, und einen 600 MHz DSP mit 4800 MIPs, der komplett für Bildverarbeitungsaufgaben zur Verfügung steht. Die Komponenten sind mit 256 MB RAM und einem 512 MB Flash-Baustein ausgestattet. Entwickler können eigene Bildverarbeitungs-Algorithmen auf ihrem Host-System entwickeln und über Cross Compiler in den DSP und den ARM-Prozessor der Kamera übertragen. Host-System und Kamera verfügen über die gleiche API. Das kostenlose Software Development Kit bietet Anwendern Kontrolle über alle Kamerafunktionen und den uneingeschränkten Zugriff auf die Sensor-Rohdaten. Es ist kompatibel mit allen aktuellen Windows Betriebssystemen und Linux und enthält Demo-Programme und frei verwendbare Sourcecodes verschiedener Entwicklungsplattformen.